Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d) (621)

Bereich:  Fachbereich Mathematik und Informatik
Vertragsdauer:  befristet bis zu 4 Jahre
Besoldungs- / Entgeltgruppe:  Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Arbeitszeit:  100%
Anf.-Kennung:  621
Bewerbungsende:  23.02.2026

Das sind wir

Die Arbeitsgruppe Software Engineering (Prof. Dr. Lutz Prechelt) ist seit vielen Jahren die weltweit führende Arbeitsgruppe in der Aufschlüsselung des Prozesses bei der Paarprogrammierung. Wir wollen künftig auch verstehen, wie die Zusammenarbeit mit KI-Assistenten (Copilots) bei der Softwareentwicklung funktioniert und wann sie der Paarprogrammierung ähnelt oder nicht ähnelt.

Forschungsfeld 2 betrifft das  Konzept "(Organisations)Kultur": Wie kann eine Analyse der Kultur dabei helfen, Phänomene bei der Softwareentwicklung zu verstehen und Teams oder Organisationen in der (Zusammen)Arbeit zu verbessern, insbesondere beim Vermeiden von Sicherheitslücken?

Forschungsfeld 3 sind kritische Analysen der Forschungsqualität der internationalen Software-Engineering-Forschung.

Unsere Forschung ist in allen drei Bereichen empirisch; wir bauen keine Entwicklungswerkzeuge.

Wir sind eine kleine Forschungsgruppe mit hohem Ethos und einem Umgang auf Augenhöhe. Die konkreten Arbeitszeiten können Sie weitgehend selbst entscheiden; 1-3 Tage Homeoffice pro Woche sind bei Interesse möglich.
Wir publizieren nach der Devise "Klasse statt Masse": Mit hoher Qualität und hoher praktischer Relevanz der Ergebnisse.

Das erwartet Sie bei uns

Sie leiten den Übungsbetrieb zu den Vorlesungs-Lehrveranstaltungen von Prof. Prechelt (umfangreiche Materialien dafür sind vorhanden) und bieten hin und wieder selbständig ein Proseminar oder Softwareprojekt an. Das benötigt während der Vorlesungszeit 30%-40% Ihrer Zeit, außerhalb nur wenig; Sie absolvieren eine oder bei Interesse auch mehrere didaktische Fortbildungen. Den Rest der Zeit investieren Sie in Ihre Forschung, bei der Sie zu Anfang eines der obigen Forschungsfelder auswählen (auf allen sind Vorarbeiten vorhanden) und später die Einzelheiten von Thema und Vorgehen kontinuierlich selbst entscheiden. Betreuung holen Sie sich immer dann, wenn es sinnvoll scheint. Die Tätigkeit dient der eigenen wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion).

 

Das bringen Sie mit

Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Informatik, Software Engineering oder einem verwandten Fach.

Das wünschen wir uns von Ihnen

Gute Sprachfähigkeit in Deutsch und Englisch.
Hohes Interesse an der Erforschung menschlicher Belange in Softwareentwicklungs-Prozessen mittels qualitativer Forschungsmethoden.
Freude an universitärer Lehre.
Gender- und Diversitykompetenzen.
Neugierde.

Sie wollen nicht deshalb promovieren, weil Sie sich davon ein höheres Einkommen erhoffen (das kann gelingen oder auch nicht), sondern aus einem der folgenden Gründe: (1) weil Sie Freude am universitären Arbeitsumfeld haben: Forschung, Lehre, offene Kommunikationskultur, sehr selbstgesteuerte Arbeitsweise; (2) weil Sie die Persönlichkeitsentwicklung erleben wollen, die die Herausforderung einer Promotion mit sich bringt; dabei werden Sie gut begleitet; (3) weil Sie eine akademische Karriere in Erwägung ziehen; ein festes Ziel braucht das deshalb noch lange nicht zu sein.

Falls Sie sich fragen, ob Sie sich diese Rolle zutrauen: Bitte bewerben Sie sich, dann können wir das gemeinsam klären!

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung über unser Online-Recruiting Portal, indem Sie auf den Button „Jetzt bewerben“ klicken. Von dort aus werden Sie zum Anlegen eines Profils weitergeleitet. Das Anlegen ist nur bei erstmaliger Bewerbung notwendig.

Geschlechtergerechtigkeit, Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sind übergreifende Ziele, denen sich die Freien Universität Berlin verpflichtet hat. Entsprechende Kriterien finden auch bei der Beurteilung der Qualifikation von Bewerbern und Bewerberinnen Anwendung. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, bevorzugt eingestellt.

Weitere Informationen gern bei Lutz Prechelt <prechelt@inf.fu-berlin.de>.

Anmerkungen

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Vorstellungskosten können von der Freien Universität Berlin leider nicht übernommen werden.